Die Wette

Mainz, im Juli, kleine Sticheleien, mal ein lockerer Spruch zwischen Triathleten und Läufern im Wolfs Running Team und schon stand die Wette. Läufer Martin forderte unseren erfahrensten Teamtriathleten Christian zum Duell um das schnellere Finish.
Der Wettkampf:
Ironman Frankfurt 24.07.2011
Der Einsatz:
Dem Gewinner winken Ruhm und Ehre, dem Verlierer der ewige Spott des Teamkameraden.
Im folgenden werden wir von unseren Vorbereitungen berichten

Dienstag, 17. August 2010

Ironman 70.3 European Championchip in Wiesbaden am 15.August

IM 70.3 der Name setzt sich aus der Streckenlänge in Meilen zusammen

Swim 1,2 mi , Bike 56 mi und Run 13,1mi gibt gleich IM 70.3

Früher sagte man auch Halb-Ironman dazu


Der Tag begann so wie er auch aufhörte, kalt und nass aber nicht wegen des Schwimmens

sondern wegen des Dauerregens der uns den ganzen Tag mal mehr mal weniger bekleidete.

Am Vortag war noch recht gutes Wetter und so war auch beim Rad checkin am Schiersteiner

Hafen in Wiesbaden eine gute Stimmung unter den über 2500 Teilnehmer des morgigen Rennens. Der Wetterbericht sagte nichts gutes voraus, aber man hat ja dann doch die Hoffnung, dass alles nicht so schlimm kommt wie voraus gesagt. Aber diese Hoffnung starb dann am Sonntag morgen um 6.00 Uhr bei mir .Da verließ ich nämlich bei kühlen 12 Grad und einem Wolkenbruch das Haus, da wurden schlechte Erinnerungen an das legendäre Regenrennen in Roth über die Langdistanz 2008 bei mir wach. Aber man soll ja Optimist sein und so sagte ich mir, dass ja die Strecke heute nur halb so lang ist und deshalb alles nur halb so schlimm werden kann, wie 2008 im Sommer in Roth.

Beim IM 70.3 in Wiesbaden wird in verschiedenen Startblöcken alle 10 min gestartet.

Diese Blöcke sind nach Altersklassen aufgeteilt. Eine Besonderheit ist der erste Startblock

um 8.00 Uhr, hier starten die Triathlonprofis und die sogenannten 400

Elite Altersklassenathleten . Auf Grund meiner Endzeiten bei früheren Rennen

war ich auch in diesem Block eingeteilt.

Um 6.30 fand ich mich schon klatschnass vom Dauerregen in der Wechselzone ein, jetzt

hatte ich genug Zeit um mein Rad zu checken, meine Getränke und Riegel am Rad zu verstauen, die Luft an den Reifen aufzupumpen, meine Neopren an zuziehen und meinen Kleiderbeutel abzugeben. Die Stimmung in der Wechselzone war bei allen ein wenig bescheiden. Dann war endlich Zeit für den Start vor mir lagen 1,9 Km schwimmen, 90 Km

Radfahren und 21,1 Km laufen.

Das Schwimmen findet im Schiersteiner Hafen statt. Es erfolgt ein Wasserstart und dann geht es bis zum Wendepunkt entlang vieler Bojen nur geradeaus um den Wendepunkt und wieder zurück, das Radfahren führt auf einer sehr anspruchsvollen Strecke quer durch den Taunus die Highlights der Strecke sind sicherlich die lange Steigung von Kiedrich nach Hausen und die rasante Abfahrt die Platte runter nach Wiesbaden hinein. Auf den 90 km Rad sind ca 1500 Höhenmeter zu bewältigen.

Die Radstrecke ist eine sehr anspruchvolle aber auch eine landschaftliche sehr schöne

und abwechslungsreiche Strecke mit vielen steilen Bergen und schnellen Abfahrten

Durch den Dauerregen war sie sehr gefährlich und technisch anspruchsvoll man musste schon vorsichtig in den Kurven und Abfahrten sein.

Die Laufstrecke über den Halbmarathon geht vom Kurhaus über 4 Runden durch den wunderschönen Kurpark von Wiesbaden auch sie ist nicht ganz leicht von der Streckenführung und hat auch einige Höhenmeter zu bewältigen. Auch hier hatte der Regen

die Naturwege aufgeweicht und es waren viele Schlamm und Wasserpfützen auf der Strecke.

dementsprechend schmutzig und verdreckt kamen dann auch alle ins Ziel.

Ich hatte einen guten Tag erwischt und konnte in allen 3 Disziplinen eine gute stabile Leistung abrufen dazu noch 2 schnelle Wechsel und so konnte ich in 4 Std 59 min finischen.

Dies war der 112 Gesamtplatz und der 7. Platz in der AK 45. Damit hätte ich mich auch direkt

für die WM über den IM 70.3 in Florida qualifiziert wenn ich den Slot angenommen hätte.

Trotz des schlechten Wetters war es ein toller Tag für mich. Mit meiner Leistung war ich 100 Prozent zufrieden und die Unterstützung von vielen Freunden , Bekannten und gefühlten 100

TCEC lern an der Strecke war einfach genial. Dank an euch alle

Die Veranstaltung ist einfach nur klasse. Die Startgebühr ist zwar hoch aber die Leistungen

die der Veranstalter erbringt sind auf einem sehr sehr hohen Niveau. Die Nudelparty , die Zielverpflegung und die gesamte Organisation sowie die vielen tollen Helfer sind weltklasse.

Alles nächstes habe ich den Frankfurt-Marathon als Saisonabschluss geplant.

Ihr hört dann von mir.

1 Kommentar:

  1. Toller Bericht und herzlichen Glückwunsch. Hoffe du kannst das auch in Frankfurt 2011 abrufen ;-))
    Michael

    AntwortenLöschen